Warum eine PIN anders ist
Eine PIN hat meist nur 4 bis 6 Ziffern und damit wenige Kombinationen. 4 Stellen ergeben nur 10.000 und 6 Stellen nur 1 Million Möglichkeiten – ist der Wert gängig, ist er im Handumdrehen geknackt.
Deshalb ist es vor allem entscheidend, sie „ungewöhnlich und zufällig“ zu wählen.
PINs, die du vermeiden solltest
Das Folgende probieren Angreifer als Erstes aus.
- Wiederholte oder fortlaufende Ziffern wie 1234, 0000 oder 1111
- Persönliche Daten wie Geburtsdatum oder die letzten Ziffern der Telefonnummer
- Gängige Kombinationen wie 1004 oder 7777
- Für Karte und Handy dieselbe PIN wiederverwenden
Eine sicherere PIN
Mit etwas Sorgfalt wird sie deutlich stärker.
- Wenn möglich 6 oder mehr Stellen wählen
- Eine zufällige Ziffernfolge ohne Muster verwenden
- Für jedes Gerät und jeden Zweck eine andere PIN nutzen
- Bei der Eingabe abschirmen, damit niemand über die Schulter schaut
Sich nicht allein auf die PIN verlassen
Wenn du zusätzlich zur PIN die biometrische Anmeldung, eine kürzere Zeit bis zur automatischen Sperre sowie das Sperren und Löschen aus der Ferne aktivierst, bleibt dein Gerät auch bei Verlust sicher.